Osteopathische Behandlung von Säuglingen und Kindern

Liebe Eltern unserer kleinen Patienten,



 

 

Warum ist es wichtig, Säuglinge
frühzeitig mit Osteopathie zu behandeln?

Entwicklung kann nicht "normal"
ablaufen.

Korrektur der Störungen zu späterem Zeitpunkt
nur sehr schwer möglich.

Nicht behandelte Störungen bleiben oft
bestehen.

Kinder entwickeln eine Lieblingsseite, es
kann zu Schädelverformungen kommen.

 

Woran erkenne ich, dass mein Kind Probleme hat?

Bei Säuglingen sollte man
direkt nach der Geburt bereits darauf achten, dass der Kopf zu beiden Seiten
gedreht werden kann.

Sowohl in Rückenlage als auch in Bauchlage.
Wenn Ihr Kind eine
Lieblingsseite hat, ist dies auch ein Hinweis auf eine Störung.

 

Welche Probleme können  entstehen wenn die Störungen nicht
beseitigt werden?

Verdauungsprobleme

Verstopfungen

Koliken

Schreien

Schluckstörungen

Unruhig

Schlafen bleibt schlecht

Überlastetes Immunsystem ständig Erkältet,
Allergien

Haltungsprobleme

Fehl Biss

Ohr Probleme

Kopfschmerzen

Konzentrationsprobleme

Beckenschiefstand

 

 

 

Warum sollte die Behandlung in
den  ersten Wochen nach der Geburt erfolgen?

Je früher die Probleme bei Kindern gelöst
werden, desto besser können sie sich normal entwickeln.

Geburtsschäden nach der Pubertät zu lösen
ist sehr schwierig und aufwendig.

 

 

Ursachen:

 

Durch verschiedene Ursachen kann das harmonische Zusammenspiel zwischen den

Bestandteilen des Körpers gestört werden, beim Kind z.B. durch eine schwere
Geburt, durch Stürze (Treppen, Stühlchen, Wickeltisch), aber auch andere
Unfälle sowie durch Infektionen, durch Probleme in der Schwangerschaft,
Medikamenten Einnahme während der Schwangerschaft oder der Geburt. Die dadurch
ausgelösten Gesundheitsprobleme müssen sich nicht nur an den ursprünglich
betroffenen Körperpartien realisieren, sondern können sich, wegen des
Zusammenspiels aller dieser oben genannten Komponenten auch an weiter
entfernten Körperbereichen äußern.
Deswegen können sich Verspannungen oder Blockierungen von Muskeln und Gelenken,
vegetative Störungen (z.B. Verdauungsstörungen) oder auch Fehlfunktionen von
Organen, an anderen Stellen im Körper zeigen. Das Bindegewebe, die Knochen,
Sehnen und Bänder, Muskeln und Nervengewebe übertragen dabei die Spannungen
direkt oder indirekt auf nähere und weiter entfernte Körpergewebe, also vom
Brustraum in den Bauchraum oder auch in den Halswirbelbereich. Bei Babys
entstehen die genannten Funktionsstörungen meist durch den Druck im Mutterleib
durch die räumliche Enge, durch vorzeitige Wehen und während der Geburt durch
die Wehen und die Enge des Geburtskanals. Der während der Geburt auf den
Schädel und Körper des Babys einwirkende starke Druck, der gleichzeitig nach
außen (Wehen) und zusammendrückt (Geburtskanal) führt zu einer Verschiebung der
noch nicht Festverbundenen Schädelknochenteile und wirkt auch auf Nerven und
Gefäße ein. Besonders hoch ist der Druck, wenn die Beckenknochen der Mutter
noch nicht ausreichend aufgelockert sind, wie dies gegen Ende einer normalen
Schwangerschaft durch die Hormone der Mutter geschieht, also z.B. bei einer
Frühgeburt. Allerdings soll dies nicht heißen, dass ein Kaiserschnitt besser
wäre. Die natürliche Geburt sollte immer einem Kaiserschnitt vorgezogen werden.

 Die hervorgerufenen Symptome können ganz unterschiedlich sein und sind vom
Alter des Neugeborenen abhängig.

Worin besteht nun die Behandlung?

Durch spezielle Griffe am Kopf werden die
Verschiebungen der Schädelknochen beseitigt und das Gehirn entlastet. Dies
führt in der Folge zu einer Entspannung der Bindegewebe und einer
Gleichgewichtslage der inneren Organe. Dadurch normalisiert sich das
Zusammenspiel der Körperbestandteile wieder.

Wie lange muss die Behandlung durchgeführt werden?

Dies kann man nicht generell beantworten. 

In hartnäckigen Fällen wird man die Wirksamkeit erst nach mehreren
Behandlungen beurteilen können oder es sind ggf. zusätzliche unterstützende
Behandlungen notwendig. Am Anfang können sich die Beschwerden für ein bis zwei
Tage sogar etwas steigern. Dies ist normal und kein Anlass zur Sorge. Wenn dies
länger als zwei Tage andauert, oder Ihr Kind nach ein paar Tagen einen Rückfall
zeigt, sollten Sie es erneut zur Untersuchung vorstellen.